Offermanns kritischer Blick

Universelles Wissen für unser Morgen

Eine Kolumne von Klaus Offermann

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Stefanie Voigt denkt Bewusstsein, Führung und Gesellschaft neu

In meinen gut 30 Jahren als Executive Coach und Trainer für Führungskräfte ist mir bisher kein Buch untergekommen wie „Der Bewusstseins-Code: Universalwissen für Führungskräfte im Zeitalter der Digitalisierung“ von Stefanie Voigt. Die Kognitions- und Kulturwissenschaftlerin hat ein Fortbildungsformat für Führungskräfte entwickelt. Voigt unterrichtet an Exzellenz-Instituten im In- und Ausland, und „Der Bewusstseins-Code“ ist das Handbuch zu diesem Seminar. In dem Buch erklärt sie zuerst mit einem Modell aus der Theoretischen Psychologie und KI-Forschung, was Bewusstsein eigentlich ist und bedeutet. Allein das wäre genug Stoff für ein bahnbrechendes Werk gewesen. Aber dann marschiert Voigt mit diesem Modell sprachlich elegant und intelligent erklärt durch alle Themenbereiche klassischer Leadership-Ausbildungen von Kommunikation bis Kreativität. Dies wiederum vernetzt sie dann zusätzlich mit allen möglichen Geisteswissenschaften von Philosophie über Literatur bis hin zu den schönen Künsten. Es ist ein echter management-literarischer Leckerbissen.

Nachhaltige Veränderung

Doch warum widme ich diesem Buch eine Kolumne? Weil: Seit vielen Jahren begleite ich Menschen dabei, ihr volles Potenzial sichtbar zu machen – als Ghost-Coach im Hintergrund, als Impulsgeber im richtigen Moment. Mein Fokus liegt auf Klarheit, Tiefe und echter Wirksamkeit. „Der Bewusstseins-Code“ spricht genau das an, was auch meine Arbeit ausmacht: bewusste Selbstführung, innere Klarheit und nachhaltige Veränderung. Das Buch liefert keine schnellen Tipps, sondern echte Perspektivwechsel – und deshalb verdient es Aufmerksamkeit, sowohl meine als auch die von Menschen, die tatsächlich Veränderungen anstreben.

Wissen nicht anhäufen, sondern sinnvoll reduzieren

„Wir haben heutzutage keinen Mangel an Informationen – aber was uns oft fehlt, ist die Fähigkeit, unser Wissen bestmöglich zu sortieren.“ Diese Aussage im Buch blieb mir beim Lesen des Buches lange im Gedächtnis. Denn es stimmt: Heutzutage geht es nicht mehr darum, noch mehr Wissen in unseren Köpfen anzusammeln, sondern eigentlich ist es nun Zeit für die sinnvolle Reduktion von Wissen. Und an dieser Stelle hilft dieses eine Buch maßgeblich.

Was ist Bewusstsein im Unternehmenskontext?

Das Thema menschliches Bewusstsein dominiert unsere Lebenswelt nicht erst seit der Geburtsstunde von ChatGPT und anderer generativer KI-Modelle. Zu diesem Thema gibt es Bücher zuhauf. Aber nur „Der Bewusstseinscode“ sortiert diese Unmengen an Fachwissen so, dass man nach der Lektüre fühlbar klüger ist als vorher – und gedanklich sortierter. So ging es mir zumindest. Das Buch erklärt Führungskräften Bewusstsein und die Welt. Es zeigt, welche Anwendungen dieses Wissens im unternehmerisch konkreten Nutzen möglich sind – und es ersetzt mehrere Studiengänge und Praktika an den schillerndsten Orten der Erde. Das Buch ist eine intellektuelle Handreichung für die Theorie UND für die Praxis.

Es fehlt an Universalgelehrten

Ehrlich gesagt habe ich mich bei der Lektüre manches Mal gefragt, wie viel Kaffee die Autorin täglich trinken muss, um derart tiefgründig und zugleich für den Leser nachvollziehbar einen derartigen Parforceritt durch die Management- und Führungslehre in Verbindung mit wissenschaftlichen Grundlagen zu vollziehen. Doch dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: „Universalwissen“. Das Wort steht ja bereits im Titel des Buches. Universalwissen ist zugleich das, was vielen Unternehmern und Managern zu fehlen scheint, betrachtet man die verschiedenen Formen erratischer Führung und technokratischer Fehleinschätzungen unserer Zeit.

Interdisziplinärer Crashkurs im Denken

Sogenannte Universalgelehrte gelten zwar eigentlich seit Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 – 1716) als ausgestorben, aber Stefanie Voigt ist genau so jemand. Sie zeigt mit ihrem „Bewusstseinscode“ nicht nur gängige Themen in gänzlich neuen Farben, sie hat auch einen interdisziplinären Crashkurs im Denken entwickelt, der Menschen umfassend bildet und effizienter macht.

Zukunftsfaktor Mensch

Unsere eigentlich fürs Denken und Lernen zuständigen Bildungsangebote erfüllen diese Aufgabe nicht hinreichend. Angeblich 50 bis 70 Prozent aller industriellen Fehlentwicklungen liegen nämlich nicht an technischen Problemen mit Maschinen, sondern an psychologischen Problemen wie Burnouts, mangelhafter Fachstellenkommunikation oder mangender Identifikation mit den Unternehmen. Doch genau diese Lücke schließt „Der Bewusstseinscode“ jetzt. Das Buch hat das Zeug, HR und unternehmerische Potentialentfaltung auf ein bisher noch nie dagewesenes Level zu heben. Wenn stimmt, was Voigt schreibt, dann optimieren wir uns nämlich ohne ein solches Verständnis der menschlichen Informationsverarbeitung mit bester Absicht kaputt. Wer nur von Betriebswirtschaftslehre Ahnung hat, kann den Faktor Mensch nicht bestmöglich bedienen. Aber genau der wird der wichtigste Faktor der Zukunft sein, wenn alle anderen Dinge von Maschinen übernommen werden – und nun können wir uns endlich wissenschaftlich und gesellschaftlich analytisch fundiert auf diese Zeit vorbereiten. Dieses Buch ist ein absoluter Game Changer!

Das Wichtigste daraus werde ich in den nächsten Wochen für die Leser der Mittelstand Nachrichten zusammenfassen. Es ist eine Einladung zum Nachdenken. Das Buch sei hier nachdrücklich als Lektüre empfohlen.

Autorenprofil:

Klaus Offermann ist MiNa-Kolumnist, ein erfahrener Executive Coach, Trainer und Mentor mit über 30 Jahren Praxiserfahrung. Er ist spezialisiert auf Leadership, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung und nutzt sein fundiertes Wissen in Psychologie und Führungsstrategien, um die Leistungsfähigkeit von Unternehmen und Teams zu steigern.
Seine Expertise in Therapie und Business-Strategie ermöglicht es ihm, individuelle und Teamprobleme effektiv zu lösen, was zu dauerhaftem Erfolg und einer verbesserten Arbeitsatmosphäre führt. Seine Klienten buchen ihn, wenn sie ihre Führungskompetenzen verfeinern und ein proaktives Umfeld schaffen möchten, das Konflikte frühzeitig erkennt und Leistungseinbußen vermeidet. Klaus Offermann bietet individuell zugeschnittene Coaching-Programme und Persönlichkeitseinschätzungen, die auf den neuesten Erkenntnissen der Neurowissenschaften und Psychologie basieren. Seine Methoden sind darauf ausgerichtet, das volle Potenzial der Klienten zu entfalten und nachhaltigen Erfolg im Geschäftsleben zu sichern.

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