
Eine kreative Präsentation vermittelt die gewünschten Inhalte deutlich besser, als es bei einer einfachen Präsentation vor einer ruhigen Gruppe der Fall ist. Aber wie lässt sich eine Präsentation eigentlich interaktiv gestalten? Was muss beachtet werden und welche Tipps helfen wirklich, um die Zuschauer zu animieren?
Die Stimmung schon zu Beginn beeinflussen
Wenn jemand zu einer Präsentation geht, dann kann sein Gemütszustand ganz unterschiedlich sein. Vielleicht gab es vorher Stress auf der Arbeit, möglicherweise besteht Termindruck oder der Teilnehmer hat einen besonders guten Tag. Optimal ist es, wenn sich alle Teilnehmer auf die Präsentation konzentrieren und hier helfen die Eisbrecher. Manchmal reicht es schon, wenn jeder sich kurz vorstellen darf oder zu Anfang das Angebot gemacht wird, dass jeder Teilnehmer eine Frage zum Thema stellt, die im Rahmen der Präsentation beantwortet werden soll.
Geschichten und Verbindungen schaffen
So gut wie bei jedem Thema einer Präsentation ist es auch möglich, eine Geschichte zu erzählen. Das heißt, es werden kurze Anekdoten eingebaut, die eine Verbindung schaffen. Es hat sich gezeigt, dass die Teilnehmer ihre Aufmerksamkeit eher nach vorne richten, wenn es eine Geschichte gibt. Die Geschichten sollten möglichst kurz und kompakt sein, aber ein Problem aufweisen, das durch das weitere Verfolgen der Präsentation dann gelöst wird.
Verbindungen mit den Zuschauern lassen sich auch über Videos schaffen. Auch hierbei sollte es sich um kurze Sequenzen handeln, die vor allem dazu dienen, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Videos bauen einen Spannungsbogen auf und helfen dabei, eine Thematik besser verständlich aufzubauen.
Fragen stellen – Interesse an den Zuschauern zeigen
Natürlich kostet es eine gewisse Überwindung, eine Frage an die Zuschauer zu richten. Immerhin kann es sein, dass gar keine Antworten kommen. Dennoch ist dies ein Tool, mit dem sich besonders einfach das Eis brechen lässt. Die Menschen denken über die Fragen nach und werden nach und nach vielleicht auch Antworten geben. Dabei kann es ruhig eine Mischung aus Ja-Nein-Fragen und auch Fragen sein, bei denen eine längere Antwort gebraucht wird.
Gleiches gilt für Umfragen. Umfragen im Publikum sorgen für eine sehr gute Interaktion. Die Teilnehmer denken über die Fragen und die Antworten nach und setzen sich damit auch mit dem Thema auseinander.